Restaurierung und Sicherung

Das Ruinenensemble der Ostburg wird geprägt durch einen sechseckigen Bergfried und einen Wohnturm. Ein nahezu geschlossenen Bering umgibt ihre zwei Höfe und einen Zwinger.  Von der Westburg sind aber nur noch der runde Bergfried sowie Reste des Torhauses und des Mauerberings erhalten.
Um dem weiteren Verfall der Burg zur Ruine aufzuhalten, setzten sich Eisenacher Bürger Anfang des 19. Jahrhundert gegen die weitere Nutzung als Steinbruch ein.
Im Ergebnis dieser ersten Bürgerinitiative verbot 1841 Großherzog Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach  das weitere Abtragen von Mauerwerk auf der Burg. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Sicherungsmaßnahmen an beiden Bergfrieden und am Wohnturm (Kemenate) durchgeführt.
Zwischen den beiden Weltkriegen erfolgten Sicherungsmaßnahmen am Torhaus der Westburg und eine Mauerkronensicherung auf beiden Burgen. In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen, insbesondere am Bergfried der Westburg und am Wohnturm der Ostburg, eingeleitet. Seitdem werden regelmäßig weitere Sicherungsmaßnahmen auf der gesamten Burganlage fortgeführt.
 

Restaurierung

 

 

 

 

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Sonderausstellung Georg von Reckrodt